Jul 29

Mir hat mal jemand gesagt. “Hinter jedem starken Mann steht eine Frau”.

Durch jüngste Ereignisse habe ich viel über Stärke und Geschlechter nachgedacht, und dabei ist mir aufgefallen, daß o.g. Satz nur die halbe Wahrheit ist. Viele reden über starke Frauen, viele halten sich selbst für eine. Doch im Endeffekt hat jede(r) seine/ihre Grenzen. Und dann braucht jede(r) Mensch(in) einen Partner, der ihm den notwendigen Rückhalt gibt, um manche Dinge meistern zu können. Wie auch immer man Partner in diesem Fall definieren mag.

Fakt ist: Der Mensch ist nun mal nicht als Einzelgänger geboren, bestimmt, was auch immer. Wer behauptet, niemanden zu brauchen und allein besser dran zu sein, lügt. Im Zweifelsfall sich selbst an.

Jul 06

Notiz an mich:

Wenn dieser Fehler auftritt, habe ich mal wieder versucht, ein SimpleXML-Objekt in die Session zu packen. Das hätte ich besser nicht getan, denn die Dinger kann PHP nun mal nicht gescheit serialisieren. Scroob, merk’s Dir endlich!

Jul 01

Such das Logo!!

[12:41:32] demScroob: haste dir die seiten ma angeschaut?
[12:41:39] demScroob: grauenhaft, oder?
[12:43:49] Fenja: das stimmt wohl
[12:44:00] Fenja: da brauchen die bestimmt auch nen etwas schickeres logo oder?
[12:44:49] demScroob: logo?
[12:44:52] demScroob: die ham n logo?
[12:44:56] demScroob: *such*

Jun 24

…werde ich so jedenfalls nicht:

Jun 24

Was man morgens auch nicht gerne realisiert: Daß einem zum BRK-Dienst etwas dazwischengekommen ist und man vergessen hat, den Wachverteiler rechtzeitig zu informieren. In der Folge sind nun 5 Leute sauer auf mich. Der Wachverteiler, der Wachleiter und drei Leute, die ich im K-Sanka hätte fahren sollen. Sorry. :-(

Jun 24

Was man morgens nicht gerne liest:

Disk ‘SAMSUNG HE322HJ-SF9ZJ1CQ258854′ at Controller1-Channel7 failed.

Immerhin:

Spare disk took over.(Array: RAID_1_0)
Array ‘RAID_1_0′ rebuilding started.

Das hatte ich hier ja bereits vermutet. Nu wirds wohl Zeit, daß ich meine (derzeit) letzte Platte mit fehlerhaften Sektoren einschicke. Blöd: Die steckt nicht im HottSchwapp-Wechselrahmen, sondern ist fest verbaut. Da wird nix ohne Server-Downtime gehen. Deshalb hatte ich das Thema auch geschoben. Gelobt sei der S. Pare Disk, Erfinder der gleichnamigen, auf Bereitschaft stehenden Scheibe.

Auch ein Bisschen gelobt sei Samsung. Nicht für die schnell abrauchenden Scheiben, sondern für den bislang immer recht unkomplizierten Tausch. Dies wäre dann mein vierter. Oder fünfter? *grübel*

Jun 23

Heute melde ich mich mal mit einem ausführlichen Essay zum Thema PHP-Entwicklung.

Vor kurzem stand ich vor der Aufgabe, für einen Kunden Facebook in dessen CMS zu integrieren. Mittels der Facebook-API ist das auch relativ komfortabel. Mal abgesehen davon, daß selbst auf developers.facebook.com verschiedene PHP-APIKits herumschwirren und dort widersprüchliche Anweisungen gegeben werden, ist es dennoch recht schnell schaffbar, eine komplexere Facebook-App zu schreiben.

Bei mir war jedoch die Anforderung gegeben, daß die Applikation zeitgesteuert Daten auf Facebook veröffentlichen können sollte. Asynchron, ohne jegliche Benutzerinteraktion. Das entwickelte sich schleunigst zu einem Problem. Denn bevor die Facebook-API die Arbeit aufnimmt, verlangt sie ein Facebook-Login-Cookie, das nur begrenzt haltbar ist.

Alle meine Versuche, dieses Cookie zu faken scheiterten an einer UID, die Facebook erst nach einer Browser-Anmeldung herausrückt. Im Netz fand ich diverse HowTo’s, wie man das Login curlt und danach ebenfalls via curl seinen Status updaten kann. Aber damit wars das auch schon. Kein Löschen möglich, keine Links posten, Notizen, etc. bla. Und ich wollte ja die volle API-Funktionalität nutzen können.

Also habe ich die cURL-Idee ein wenig modifiziert:

Facebook checkt den Login mit der API-Methode $fb->require_login($permission); – Ist der User nicht bereits in der aktuellen Browser-Session angemeldet, gibts einen Redirect zur “Ja, diese App darf auf meine Daten zugreifen”-Seite und im Anschluß erst einen Redirect zurück zur App, zusammen mit dem begehrten Auth Token. Was an sich schonmal schlecht ist, denn das CMS des Kunden liegt in dessen Intranet, nix mit externer Erreichbarkeit. Mal abgesehen davon, daß das Script ja zeitgesteuert per Cron laufen soll.

Anstelle des Facebook-eigenen Redirects lasse ich mir das API-Kit die entsprechende URL erstellen und curle diese Login-Seite. Dort parse ich alle relevanten Parameter und übergebe sie dem Login-Formular wieder, zusammen mit meinem Benutzernamen und Passwort. Den Redirect fange ich ab und werte statt dessen die zurückgegebenen Header aus. Dort steht nämlich praktischerweise der Auth Token direkt in der zweiten Redirect-URL.

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Jun 22

Ähem. Gerade beim SVN-Commit den folgenden Kommentar geschrieben:

* facebook support added
* flickr category support added (MISSING: upload whole cats)

Beim Klick auf “ok” kams mir dann… Scheiß-Abkürzerei. :D

So, Fire Evening nu!

Jun 14

Diese abartigen LärmStressNullIQ-Geräte polarisieren doch tatsächlich! Ja, richtig gelesen: Es gibt Leute, die diese Drecksteile NICHT nervig finden!

Der Herr HillSpancer z.B..

Googelt man hingegen mal UweSeelers, findet man unter den WM (Fernseh-) Zuschauern kaum Fans dieser Instrumente.

Ich kann die auch nicht leiden. Wenn ich nämlich Fußi in Surround gucke, gehen die Kommentatoren vollkommen unter. Back to the roots und stereo. Saugt. :D

Mai 31

Seit ich ein HTC Legend mein Eigen nenne (meine Twitter-Follower und Facebook-Kumpane wissen es bereits), versuche ich, meine Mails, Kontakte und Kalender OHNE Zuhilfenahme der Goggle-Services zu synchronisieren.

Hierma ein paar Stichworte:

  • Mails:
    Fluppt wie Hulle out-of-the-box, einfach ein paar IMAP-Accounts angelegt.
  • Kontakte:
    Fluppt mit minimalem Aufwand mit meiner eGroupware und dem Funambol Sync Client via SyncML
  • Kalender:
    Fluppt sowas von gar nicht. Sollte eigentlich auch mit dem Funambol Sync Client und eGroupware laufen, tut aber nicht. Nach einigem Haß auf die Funambol-Entwickler, einer mittelmäßigen Bewertung im Android Market und vielen Recherchen habe ich allerdings auch den wahren Grund dafür herausgefunden:

Android 2.x bietet derzeit keine offene Kalender-API! WTF..?! Android = Open Source? Closed Source? Yep? Naaw? Google, was soll das?

Ganz doll danke an den Autor dieses Foren-Beitrags fürs Recherchieren!
Und hier noch der Kommentar eines Funambol-Entwicklers.

Mal schnell in den Market und meine böse Bewertung revidieren…

Mai 20

Nach dem Ausfall der letzten garantiegetauschten Platte hatte ich eine ganze Weile lang Ruhe in meinem Daten-RAID.

Jetzt habe ich seit gestern schon drei Meldungen vom RAID-Controller bekommen, daß eine der Systemplatten wieder fehlerhafte Sektoren hustet. Die lief in den letzten knapp zwei Jahren permanent mit 256 defekten Sektoren einwandfrei. Seit gestern hat sich diese Zahl auf knapp 296 erhöht. Werde das wohl im Auge behalten müssen.

Glücklicherweise wartet in meinem Array eine HotSpare-Scheibe schon darauf, den Ausfall der Systemplatte zu kompensieren – ich hoffe, daß das glatt geht. Bei einem anderen Plattenausfall hat der Treiber eine seltsame Exception geschmissen und den Rechner rebootet. Blöderweise hat das RAID-Controller-BIOS den Systemstart mit einer “RAID STATE CRITICAL”-Warnung aufgehalten…

Naja, jedenfalls sind die Systemplatten nicht im HotSwap-Rahmen, von daher wird die karp0tte erst ausgebaut, wenn die Hütte wirklich brennt – oder sich die Garantie dem Ende neigt. Aber das hat immer noch knapp 5 Jahre Zeit. Bis dahin schmiert die ganz sicher noch ab, da habe ich keine Bedenken…

Mai 18

Ach ja, ist schon ne Weile her. Aber ich versuche mal, zur Optimierung meiner Seite durch einen ausführlicheren Artikel mit den entsprechenden Keywords, mein Ranking bei Google so zu pushen, daß mein Beitrag auf der ersten Seite angezeigt wird, wenn man nach Audi VIP-Shuttle googlet.

Ja, was war da neulich auf der A9? Richtig, ich fuhr gerade mit ca. 140 km/h kurz hinter der Arena an Allershausen vorbei (erlaubt waren da 120 km/h). Ausnahmsweise waren die beiden rechten Spuren mal gut besetzt, so daß ich mich nicht über sinnlos linksfahrende Trottel aufregen musste.

Im Rückspiegel fielen mir dann zwei schwarze Audi A8 auf, die sich den Weg zu mir durch dichtes Auffahren und links blinken freikämpften. Kaum zwei Minuten später waren sie an mir dran. Wohlgemerkt war weder rechts Platz zum Ausweichen noch vor mir. Irgendwann dann war die Geschwindigkeitsbegrenzung weg, vor mir allerdings noch allerhand los. Den Audi war das egal, die haben mir weiter an der Stoßstange geklebt. Irgendwann hatte ich dann die Schnauze voll und bin – äußerst untypisch für mich – rechts in eine knappe Lücke gefahren und habe den Nervbeuteln Platz gemacht. Beim Vorbeifahren habe ich dann die Schriftzüge “Audi VIP-Shuttle” und “GLAMOUR” gesehen.

Hinter den beiden wieder raus, dann würde auch irgendwann die linke Spur freier und man konnte sich am Gaspedal austoben. Wer mich kennt, weiß, daß ich idR so zügig fahre, wie’s mein Motor hergibt und, daß Letzterer einiges hergibt. In der Folge hatte ich mich bei ca. 180-200 km/h eingependelt und es war, als hätte jemand ein Gummiband zwischen den Audi und mir gespannt: War die linke Spur frei, klebte deren Gaspedal am Boden, und zwar so lange, bis wieder ein “Hindernis” aufkam. Dann gabs eine Vollbremsung mit Blinker links und ich holte allmählich wieder auf und konnte spritsparend ausrollen. Und das Spiel ging von vorne los.

Irgendwann war die Autobahn aber doch so frei, daß das Gummiband gerissen ist. Das Lustige ist: Ich bin super entspannt gefahren (sonst wäre ich auch vorher nicht so bereitwillig rechts eingeschert – wenn ich etwas hasse, dann sind es Leute, die drängeln, obwohl alles dicht ist. In 98% der Fälle klebe ich denen nämlich am Arsch, wenns dann wieder frei ist und sie müssen mich eh wieder vorbeilassen) – und habe die beiden unentspannten Gas-Bremse-Audi-VIP-Shuttle noch gesehen, wie sie 50km weiter in Ingolstadt von der AB abgefahren sind. So sehr kann sich die Assi-Fahrweise und das Spritverschwenden also nicht gelohnt haben.

Und um mal zum Imageschaden zu kommen, den solch ein Verhalten auslöst: Ich erinnere an einen gewissen Mercedes-Testfahrer, der vor einigen Jahren vor allem die BILD-Schlagzeilen wochen- oder monatelang beherrscht hatte. Und möchte die Modezeitschrift GLAMOUR wirklich mit Autobahndränglern assoziiert werden? Audi sollte sich die Fahrer seiner VIP-Shuttles vielleicht mal ein wenig genauer anschauen, bzw. sie besser briefen, damit ihnen die Bedeutung der Werbung auf den Wagen auch bewusst ist.

Andererseits kann es natürlich auch sein, daß da irgendwelche Herrschaften zu irgendwelchen ganz doll wichtigen Meetings waren – und das Verhalten der Fahrer wohlkalkuliert in Kauf genommen wurde…

Mai 17

Schon gewusst?

Mai 17

Moin.

Gestern aus Kassel wiedergekommen. Unterwegs musste auf knapp 500km natürlich das ein oder andere Tröpfchen entsorgt werden – sowohl bei der Dame als auch bei mir. Letzterem war es natürlich egal, wo. Aber bei Stef kann ichs verstehen, daß sie nicht auf irgendnem Parkplatz in die Walachei pullern möchte.

Also Nürnberg/Feucht raus und ab zu den SaniFair-Toiletten. Wasser-Nachschub brauchten wir sowieso, also sollten uns die 50 ct “Zwischengebühr” nicht weiter kümmern. Doch was sahen meine entzündeten Augen am Zahl- und Drehkreuz?

NEU! SaniFair kostet jetzt 70ct! Sie erhalten jedoch einen 50ct Wertbon!

WTF?! Habt ihr nen Schaden, SaniFair? SaniUnFair? Das ist doch mal wieder eine typische deutsche Scheiße! Es ist ja schon grenzwertig, die Toilettennutzung an einen Wertbon zu koppeln, den ich erst NACH Toilettenbenutzung einlösen kann. Was ist, wenn ich erst essen und dann pinkeln möchte? Was ist, wenn ich vorher UND nachher muß? Gut, ich kann mir den Gutschein fürs nächste Mal aufheben. Aber ich möchte nicht wissen, wie viele dieser Wertbons im Müll landen und die Betreiberin SaniFair die 50ct als Reingewinn verbuchen kann.

SaniFair begründet diese Servicegebühr mit Kundenumfragen, die ergeben haben, daß man sich umfangreichere und kindergerechtere Einrichtungen wünscht. Ist ja auch alles schön und gut, wenn Mutter und Vater bereit sind, für einen gepflegten und hygienischen Wickeltisch eine entsprechende Gebühr zu bezahlen.

Aber weshalb schert SaniFair damit alle “Kunden” über einen Kamm? Ein Mann, der seine Notdurft im Urinal versenkt und sich danach die Hände wäscht, verursacht lange nicht den selben Aufwand wie jemand, der eine Kabine oder gar nen Wickeltisch einsaut. Nun gut, es ist allein aus Gründen der Geschlechterungleichstellung schwer zu vertreten, daß ein Mann weniger zahlen sollte als eine Frau. Aber warum sollen wir (meine Freundin und ich) für irgendwelche Eltern die Raststättenkinderbadewanne mit Babypuder und Rosenblütenbadeschaum bezahlen? Wenn ich selber mal Elter bin, ist mir das unterwegs ganz sicher ein paar Cent wert (wenn ich denn zu blöde bin, um selber daran zu denken, Babypuder mitzunehmen). Aber ich war noch nie ein Fan von Quersubventionierung, ich trage als Autofahrer schon genug andere Dinge wie Bildung, öffentliche Einrichtungen, Rentner, ohne etwas davon zurückzubekommen (neue/breitere Straßen bspw.)!

Also, SaniFair: Es wird Zeit für getrennte Eingänge. Einmal Toilette und einmal Eltern/Kind. Werde ich sicher auch bald mal Kunde von Euch.

Und was war meine persönliche Lösung in Nürnberg/Feucht? Stef musste, also ist sie auch aufs hygienische SaniFair-Klo gegangen. Ich selber habe es nicht eingesehen und meine Notdurft direkt neben dem Raststätten-Eingang verrichtet. Ein vorbeifahrender Kleinbus mit Teenies an Bord hat komisch geguckt, aber das war mir reichlich rille.

Und das Fazit: SaniFair und damit (fast) alle Raststätten kann mich mal! Ich werde künftig die Minute Fahrzeit investieren, die ich brauche, um zu einem Autohof in Autobahnnähe zu gelangen. Dort freut man sich nämlich über zahlende Kundschaft und stellt ihnen gerne und bereitwillig kostenfreie, saubere Toiletten zur Verfügung.

Update: Googlet mal nach saniunfair. :D

Mai 13

Juhu, endlich mal wieder in Kassel! :)

Waren gerade bei McDonalds am Lohfeldener Rüssel, McCafé-Kasse, Ziel war ein Latte Macchiato und der neue Schoko-Frappé. Am Ende der Bestellung fragte die unfreundliche Kassiererin:

“Zum Mitnehmen oder zum Hier?”

WTF?! Hatte ich mich verhört? Die IQ-Unterfliegerin deutete meinen Gesichtsausdruck richtig und fragte erneut:

“Zum Mitnehmen oder zum Hier?”

Oh Scheiße, doch nicht verhört. “Jaja, zum hier Genießen bitte.” Imbißdeutsch ist ein Dreck dagegen. Zwei halbe Hahn!

Mrz 15

Zum Totlache, man achte auf dem Darth Vehder sei Schtimm!

http://www.youtube.com/watch?v=UOxY2lRcII4&feature=related

Mrz 15

Nochmal in aller Ruhe und ganz ausführlich bloggen, WIE SCHEISSE UND ASSO die beiden AUDO VIP-SHUTTLES von GLAMOUR letzten Freitag auf der A9 Richtung Ingolstadt gebrezelt sind und dabei keine gute Werbung für die beiden Marken gemacht haben.

Mrz 03

Pohr ey. Ich bin jetzt auf vielfachen Druck endlich seit 3 Minuten bei Facebook angemeldet und schon genervt. Während des Anmeldeprozesses sollte ich vier (!) Mal aus irgendeiner an den Haaren herbeigezogenen Liste irgendwelche “Freunde” auswählen. Den kleinen Link mit “Schritt überspringen” habe ich nichtmal auf Anhieb gefunden.

WTF?!

Das Schlimmste ist: Zwei der Vorschläge kenne ich tatsächlich. Woher zum Teufel wusste Facebook das?!

Was zum..?! Jetzt soll ich Facebook mein EMAIL-PASSWORT geben, damit es meinen Account durchsuchen und sämtliche E-Mailadressen rausfiltern kann? Habt ihr nen Schaden? Bin ich der einzige, der das datenschutztechnisch äußerst riskant findet? In meinem Mailpostfach lauern auch Backups wichtiger Geschäftsmails. Und Mails von Leuten, denen ich die Pest an den Hals wünsche, die brauchen gar nicht zu wiessen, daß ich facebooke!

Wird immer besser. Warum zum Geier sollte ich sämtliche Mitglieder meiner Familie offenbaren, inklusiver ihres Beziehungsstatuses?

Mein Gott, wieso habe ich das nur getan? Wieso habe ich zugesagt, diese beschissenen Apps zu schreiben? WIESO?!?!?

Feb 26

Mei, schkrich the fucking Crysis!

Vor einigen Wochen hatte ich ja zunächst mal die Idee, mein Daten-RAID zu vergrößern. Da der RIAD-Controller außerdem noch bei zwei Platten (teilweise massig) fehlerhafte Sektoren gemeldet hat, bin ich schnell zu K&M Eletronik hier vor Ort in München gewandert und habe zwei identische Platten der Serie SAMSUNG HE103UJ erworben und die defekten ausgetauscht.

DAS hätte ich mal besser bleiben lassen, denn mitten im Array-Rebuilding fiel die erste neue Platte aus. Und ich hatte eine 20h-Schicht am Rechner, während der ich ca. 80% der Daten retten konnte. War leider von Sonntag Abend bis Montag Nachmittag, also hatte ich einen ganzen Tag Verdienstausfall.

Die Katastrophenplatte hat mir K&M glücklicherweise anstandslos vor Ort ausgetauscht, ich musste lediglich ein paar Tage warten, bis die Platte den Weg vom Zentrallager in den Laden geschafft hatte. Die beiden “bißchen kaputten” Platten habe ich zum deutschen Samsung-Partner eingeschickt und vorgestern nach ca. 2 Wochen Bearbeitungszeit wiederbekommen. Juhu.

Ab in die Wechselrahmen und ran an den Controller. Schaden macht Klug, dachte ich mir, und habe die beiden Platten gleich mal einem Burn-In unterzogen. Wie übrigens auch schon der K&M-Austauschplatte.

UND WAS IS?!?!?

Der Controller hat die eine Scheißplatte gleich zweimal wegen Fehler gekickt. Das erste Mal gestern Abend um 23:30 (danke “audible alarm”, ich hatte schon gepennt), das zweite Mal laut Logfile und tausend Error-Mails um 4 Uhr nochwas. Zum Glück hatte ich den nervtötenden Piepsealarm gestern noch abgeschaltet.

Gerade läuft badblocks das dritte Mal an, aber selbst wenn es tatsächlich durchlaufen sollte, habe ich jetzt schon erhebliche Hemmungen, der Platte jemals irgendwelche Daten anzuvertrauen. Leider liefert kein Log brauchbare Fehlermeldungen, der RAID-Controller meldet nur einen “I/O error”, aber nix mit fehlerhaften Sektoren oder sowas. Also tippe ich auf den Plattencontroller.

Falls der dritte Lauf fehlschlägt, werde ich die Platte nochmal an einem anderen Port testen, aber ich vermute schon jetzt, daß ich die Platte kommende Woche mit Anlauf zurück zu EDC nach Kelsterbach treten werde. Und nochmal drei Wochen warte, bis der Garantietausch endlich abgeschlossen ist…

Der Controller loggt übrigens wie folgt:

Feb 26 04:35:02 capoeira kernel: [1962364.950527] rr232x:[0,2] completion error, flags=84
Feb 26 04:35:02 capoeira kernel: [1962364.950530]
Feb 26 04:35:02 capoeira kernel: [1962364.950539] rr232x:ATA regs: error 40, sector count f4f4, LBA low 4480, LBA mid 8e, LBA high 70, device 40, status 41
Feb 26 04:35:02 capoeira kernel: [1962364.950542]
Feb 26 04:35:02 capoeira kernel: [1962364.962581] rr232x:start channel [0,2]
Feb 26 04:35:02 capoeira kernel: [1962364.962615] sd 0:0:2:0: [sdj] Result: hostbyte=DID_ABORT driverbyte=DRIVER_INVALID,SUGGEST_ABORT
Feb 26 04:35:02 capoeira kernel: [1962364.962620] end_request: I/O error, dev sdj, sector 1148227200
Feb 26 04:35:03 capoeira kernel: [1962365.504998] rr232x:channel [0,2] started successfully

Das ein paarmal hintereinander, danach gibt er auf und das Log wird von badblocks zugespammed, das pro Sekunde zehntausende (!) Fehler beim Beschreiben des Device meldet. Zum Glück ist Linux schlau und sagt nur:

Feb 26 04:37:42 capoeira kernel: [1962524.884689] printk: 63681 messages suppressed.

Feb 25

Ich mag Linux und seine Entwickler. Während Mac OS und Windows dem User selten ein Werkzeug geben, mit dem dieser etwas wirklich Destruktives tun kann (Letzteres hat dies bis vor kurzem nur über den Umweg über Viren gestattet), drückt Dir Linux gnadenlos eine entsicherte Pistole in die Hand und läßt Dir die freie Wahl, was Du damit anstellst. Also kannst Du entweder in Zielnähe treffen oder Dir mächtig in den eigenen Fuß schießen.

Hier ein Auszug der Manpage zum Programm badblocks, das eine Festplatte auf fehlerhafte Sektoren prüft. Das kann auf mehrere Arten geschehen, abhängig davon, ob bspw. schon Daten auf der Platte liegen. Die Option -f sagt dem Programm, wirklich genau das zu tun, was der User sagt. Egal, ob es sinnvoll ist oder nicht.

Normally, badblocks will refuse to do a read/write or a non-destructive test on a device which is mounted, since either can cause the system to potentially crash and/or damage the filesystem even if it is mounted read-only.  This can be overridden using the -f flag, but should almost never be used — if you think you’re smarter than  the  badblocks  program, you almost certainly aren’t.  The only time when this option might be safe to use is if the /etc/mtab file is incorrect, and the device really isn’t mounted.

Feb 20

True… true…

Das Ding hängt seit Jahren ausgedruckt an meiner Pinnwand, bin neulich durch Zufall mal wieder im Netz drüber gestolpert… :D

Feb 16

demMatthias sein Artikel kam mir ein bißchen bekannt vor und ich habe mal resümiert, was bei mir alles an PC-Hardware rumkreucht und -fleucht.

Also zunächst wäre da mal mein Hauptrechner im Arbeitszimmer. Das ist ein P4 SingleCore mit irgendwas um die knapp 3 GHz. Im Jahr 2004 ad habe ich dieses Prunkstück angeschafft. War damals ein guter Kompromiß aus Preis und Leistung, also schon nicht mehr das allerneueste Board, etc. Den habe ich zwischendrin mal mit einer neueren GraKa gepimped. War damals schon schwierig, noch ne ansatzweise schnelle AGP-Karte zu kriegen. Ja, richtig gelesen: AGP. Seit ich mit meinem Notebook wieder mehr in der Bude und in Deutschland unterwegs bin, habe ich auch mal ein kleines Speicherupdate gemacht. Der uralte DDR1-Speicher kostet glatt das doppelte vom ebenfalls schon betagten DDR2! Das Gehäuse ist übrigens schon ein Dinosaurier, knapp 10 Jahre alt. Würde jeden Modding-Wettbewerb übelst runterziehen. Ist aber scheiße funktional und hat sogar nen Griff.

Das besagte Notebook, ein Dell XPS m1330 aus dem Jahre 2007 mit 2GHz DualCore-Prozessor hatte für einige Zeit als Desktop-Replacement den Hauptrechner verdrängt. Rein leistungstechnisch, aber auch weil ich mit dem sowohl bei den Kunden vor Ort als auch im Hohm-Office gearbeitet hatte. Nur zocken ging auf dem Ding nicht so gut, daher die neue GraKa für den anderen. Alles in allem ist der also mit seinen zwei Rechenkernen und 2GB RAM noch recht aktuell.

Ein älteres Notebook mit SingleCore Celeron (1,4GHz glaube ich) habe ich neulich für Steffi zurechtgemacht, mit dem surft die nun endlich weierless und flott durchs Netz.

Mein Server ist auch ein SingleCore Celeron – hier habe ich bei Board und CPU gespart und außerdem auf den Stromverbrauch geachtet. Nur für den (oder die?) Storage habe ich auf Qualität geachtet. Naja, wenn man von einer fehleranfälligen Festplattenserie mal absieht. :-|

Im Keller stehen noch ein paar alte Komplettsysteme sowie diverse Eingeweide alter Rechner – ein paar P4 SingleCore und ein paar P3s. Immerhin sparsam.

Alles in allem: Tach Matthias, mein Hauptrechner ist auch nicht viel neuer als Deiner. :D

Jan 21

Manche Dinge wiederum treiben mein Adrenalin in die Höhe. Wie zum Beispiel eine aktuelle Nachricht heute morgen auf B5aktuell.

Die Post will “mittelfristig” das Briefporto anheben. Ist ja seit 13 Jahren gleich geblieben. Theoretisch sogar gesunken, da 1,10 DM eigentlich 0,56 EUR entsprochen hätten, aber im Endeffekt die “glattere” Summe von 55ct “etabliert wurde”. Habe ich prinzipiell auch nix gegen, nach 13 Jahren darf man mal moderat erhöhen. Wesentlich besser als die Bahn, die sich in diesem Zeitraum um über 10% verteuert hat.

Was mich eschoffiert ist die Information, daß die Post dies durch einen Mehrwert ausgleichen möchte, beispielsweise – und jetzt kommts – durch mehr Briefkästen und mehr PostPoints.

Öh… Hallo? Ich habe erst vor einigen Tagen in einem durchaus aktuellen zeitkritischem Buch über die Dienstleistungsgesellschaft Deutschland ein nicht zu knappes Kapitel über die Deutsche Post gelesen. Darin wurde resümiert, daß die Post in den letzten Jahren mit ca. ein Drittel aller Briefkästen entfernt hat (ca. 5000 Stück) sowie wesentlich mehr Postfilialen geschlossen als PostPoints eröffnet hat.

Mal abgesehen davon, daß ich lieber Durchfallscheiße von Fieser Fettsack fressen würde, als freiwillig einen PostPoint aufzusuchen. Die Wartezeit mag unwesentlich kürzer sein als in einer Filiale (in der man schonmal 20min ansteht, weil 3 von 4 Schaltern geschlossen sind), aber mit hohlbirnigen Kleingeistern zu diskutieren, die das Portfolio der Post nicht kennen, tue ich mir nicht mehr an. Dann doch lieber Hermes.

Für mich (und ich gehöre mit meinen 30 Lenzen weder zum Alteisen noch wäre ich technisch unbegabt oder schlicht altmodisch) gibt es keine ernstzunehmende Alternative zu einer echten Postfiliale mit Mitarbeitern, die eine dreijährige Ausbildung bei der Post durchlaufen haben, nicht einen 2-tägigen Workshop für PostPoint-Dummies.

Einzig die Packstation ist eine vernünftige Erfindung der Post! Zumindest, so lange sie nur zum Pakete ABHOLEN verwendet werden soll und sie nicht überfüllt ist – so daß man wieder zur nächsten Filiale laufen darf.

Allerdings muß man der hiesigen Dienstleistungswüste allgemein zugute halten, daß die Deutschen es ja nicht anders gewollt haben. Alle beschweren sich über die “Servicewüste Deutschland”, sind aber gleichzeitig mehrheitlich geil auf Geiz. Bloß keinen Cent zuviel ausgeben, lieber alles mögliche selber machen. Man sieht, wozu es geführt hat. Kein Land der westlichen Welt hat sich zu so einer DIY-Gesellschaft entwickelt wie Deutschland, wo der Kunde inzwischen dazu erzogen wurde, kostenlos Arbeit zu übernehmen, für die früher Angestellte bezahlt wurden. Und niemand hat sich gewehrt.

Jan 21

Zum Einen… hatte ich erwähnt, daß mein USV-Akku nahezu kurz vor einigen Festplatten den Geist aufgegeben hatte? Nun ja. Samstag neuen Akku-Pack bestellt bei battery-direct.de. Montag Versandbestätigung, Dienstag hatte der freundliche und intelligente UPS-Män das Paket bei einem Nachbarn abgegeben, vorhin habe ich – dank der hervorragenden ikonisierten Anleitung den Akku sogar im laufenden Betrieb wechseln können. Den alten kann ich kostenfrei via UPS zurückschicken. Juhu!

Außerdem hatte ich mir ebenfalls Samstag spontan den WD TV Live bestellt. Im Telekom-Shop gab es ihn nicht nur günstig: Nein, schon Montag früh um 9:37 (mitten im Daten-Recovery-Streß) erhielt ich die Mitteilung, dat dat Ding schon verschickt wurde. Und gestern Nachmittag dann die SMS von der Packstation. Juhu!

Und außerdem habe ich festgestellt, daß die Computer schon mächtig weit sind: Sowohl unter Windows als auch unter Linux kann ich inzwischen Bilder aus dem Firefox einfach in ein geöffnetes Ordnerfenster verschieben! Das ging vor kurzem noch nicht! Ich bin so begeistert!! Nix mehr mit rechtsgeklicke und Speichern unter…! Drag & Drop hat endlich auch dort Einzug gehalten, wo ich es schon immer vermisst habe, da es wirklich eine Arbeitserleichterung darstellt! JUHU!

Ja, mich können auch die kleinen Dinge des Lebens glücklich machen… :)

Jan 18

Himmelarsch, meine Fresse! Die oben genannte Festplatte steckt derzeit gleich fünf mal in meinem Server. Zwei teilen sich das RAID1 mit System und wichtigen beruflichen sowie privaten Daten, die anderen drei balgen sich im RAID5-Verbund um andere Userdaten.

Nun hat mein RAID-Controller in letzter Zeit verstärkt fehlerhafte Sektoren gemeldet, und zwar an gleich drei der Platten. So war ichs leid und habe mit Samsung telefoniert. Ein sehr freundlicher Hotline-Agent hat mir in Windeseile ein paar RMAs und Anweisungen zum reibungsfreien Garantietausch gemailt.

Nun bin ich, gerade was meine Daten angeht, ein vorsichtiger Mensch, außerdem brauchte ich ja ein bißchen Kapazität, um meine Daten zwischenzuspeichern. Also bin ich gleich am nächsten Tag, nämlich dem vergangenen Freitag, in den Münchner K&M-Shop gerannt und habe nochmal zwei Exemplare der Baureihe HE103UJ erstanden.

Beide auch gleich am Freitag eingebaut, dem RAID5 als Hot Spare gemeldet und eine der fehlerhaften Platten entfernt. Nach kurzem aber lauten Gepiepe des Controllers (“harddisk an port sowieso failed, hot spare took over”) legte selbiger auch schon los und kaum 6 Stunden später war das Array wieder “rebuilt”.

Heute Nachmittag wollte ich dann das selbe Spielchen mit der zweiten Platte durchziehen: Platte raus, Hot Spare springt ein, rebuilding, supi. Ein paar Stunden später, gerade auf dem Weg ins Bett, noch schnell den Rechner ausschalten… Hoppla, watt is das? RAID-Status CRITICAL? Rebuilding abgebrochen? Gut, nochmal anstoßen. Klick, ratterdiklack, “rebuilding failed. an error occurred on disk bla tüt”. WTF..?! Die Platte hab ich doch erst VORGESTERN gekauft?!?!

Dieser verfickte Drecksplatte ist doch tatsächlich gerade mal 48h am Stück gelaufen, bevor sie sich mit irreparablen Fehlern gemeldet hat! Und das allerschlimmste: Das ist exakt in dem Zeitfenster passiert, in dem sich das RAID im Rebuilding befunden hat, sprich: Null Toleranz bei Fehlern! 3 Stunden vorher – kein Problem, hätte ich halt das Rebuilden sein lassen und nur ein bißchen gekotzt! 3h später – kein Problem, dann wären alle Daten schon vollständig auf die neue Platte synchronisiert gewesen und der RAID-Verbund hätte – seinem Zweck entsprechend – gehalten.

Wie groß ist die verdammte Wahrscheinlichkeit, daß eine NAGELNEUE Platte nach so kurzer Zeit das zeitliche segnet und dann auch noch zu dem denkbar ungünstigsten Zeitpunkt, an dem NULL Datenredundanz herrscht, für die so ein blödes RAID nunmal entwickelt und in meinem Server eingerichtet wurde?!?!

Ich kann in diesem Leben niemals so viel fressen, wie ich KOTZEN möchte!

Ich habe nun ein RAID5-Array, das aus folgenden Platten besteht:

  • alte, funktionstüchtige Platte mit Daten
  • neue, funktionstüchtige Platte ohne Daten (da die Synchronisierung nicht komplett war)
  • neue Platte mit Fehlern und Daten

Ich sitze nun seit gut 6 Stunden vor der Kiste, habe eine der alten 1TB-Platten mit reparierten Sektorfehlern reaktiviert und schaufele Daten drauf. Da die Daten nun teilweise von einer defekten Platte gelesen werden, kann ich hier schön fast jedes Verzeichnis einzeln kopieren. Und wenn wir über einen defekten Sektor stolpern, ist in der Regel Reboot angesagt, da der Controller das RAID dann deaktiviert.

Und das alles mache ich bei dem penetranten Gepiepe meiner USV, deren Akku vor ein paar Tagen ebenfalls den Geist aufgegeben hat. Und ich trau mich auch nicht, mich sinnlos zu besaufen, weil ich Angst habe, Flüchtigkeitsfehler zu machen. :(