Meiiii… ‘schbin da! Inner neuen Butze! In Schwabing! *freuhypf*
Aber ma der Reihe nach:
demArnold ist mir ja Freitag Nachmittag erschienen und hat fein bei den letzten Lästigkeiten wie dem Verpacken meines Monsterfernsehers oder dem Abbau von Schrank und Bett geholfen. Die Schrauben haben wir extra gut verpackt:
Überhaupt war einiges gut verpackt und stand schon im Flur rum:
Den Fernseher haben wir dann auch gleich vorab nach Schwabing gebracht. Möbelpacker können mit so wertvollen elektronischen Geräten eh nit umgehen!

Samstag wurde nach kurzer Nacht dan aus Spaß Ernst. Und Ernst ist heute bereits zwei Tage alt. Haha, Kalauer! Füße hoch!
Zunächst mal Frühstück bei Mägges am Ostbahnhof mit der ordentlich verpennten Nina. Danach weiter zu Peter Lustig. Die bestellten Möbelpacker waren überpünktlich und schon seit ner halben Stunde da am Rummachen und Kram in ihren 12-Tonner laden. Wir denen gleich mal unter die verschwitzten stinkenden Arme gepackt.
Inzwischen hatte auch Petrus die alte Schlampe mitbekommen, daß wir teures Wohngut unter freiem Himmel durch die Gegend tragen und seine sämtlichen Schleusentore weit geöffnet. Auf den folgenden beiden Bildern sieht man nicht nur die Sturzbäche, die den nahenden Weltuntergang ankündigen, sondern auch deutlch den Unterschied zwischen den Umzugshelfern:
dem Peter Lustig seine Umzugshelfer:
demScroob seine Umzugshelfer:
Aber Dank des frühen Erscheinens der Möbelpacker sowie deren und unseres Elans, waren wir fast eine Stunde früher fertig und auf dem Weg zu meiner Bude als geplant: Um 11 Uhr parkte der LKW bereits unsere Feuerwehreinfahrt zu, und meine restlichen Helfer sollten doch erst um 12 Uhr kommen!
Naja, hülft ja nix, dachten wir uns und begannen. Als die zweite Helferrunde dann erschien, neigte sich der verfügbare Platz im LKW bereits langsam aber sicher dem Ende und meine Nervosität ob dieser Tatsache stieg langsam aber stetig. Glücklicherweise hat im Endeffekt alles reingepasst. Ein paar Kleinigkeiten haben wir dann noch auf die diversen Kombis verteilt.
Inzwischen waren inklusive der beiden Pack-Söldner und unserer Wenigkeit bereits zwölf (!) Personen angetreten, um unseren Umzug in die coolste WG Münchens reibungs. und zeitarm zu ermöglichen.
Bei mir hatten wir Petrus kurzerhand ein Schnippchen geschlagen und meine gesamte Möbelage (gibts das Wort?) unterm Vordach eingeladen. Nachdem er aufgrund dieser Tatsache beleidigt den Wasserhahn abgestellt hatte (“bringt ja nix”, dachte er sich vermutlich), hat er pünktlich zum Ausladestart in Schwabing wieder fett Gas gegeben – da gibts nämlich kein Vordach oder Ähnliches. Wenigstens hatten wir da nur zwei Meter von Dautel-Ladebordwand bis Haustür.
Über die Treppenhaus-/Aufzugverhältnisse hatte ich ja bereits berichtet. Wir haben dafür (nicht zuletzt Dank der vielen Human Ressources) eine optimale Strategie entwickelt: Auslader unten, Aufzugpacker unten, Aufzugentpacker und Hochträger oben. Das hat 1A funktioniert! Nadelöhr war dennoch der winzige Aufzug, auf den die meiste Zeit nur gewartet wurde:
Und war der Aufzug erstmal da, bot sich den Leuten meist ein dem Folgenden ähnliches Bild:
Ja, ein nasser und verschwitzter und ziemlich eingeengter Scroob! Denn meine Rolle war nicht nur das Be- und Entladen des Aufzugs, sondern auch, mich mitsamt Kisten, Möbeln und Sonstigem in selbigen hineinzufriemeln. War meistens gar nicht so einfach.
Unsere Möbel-Söldner haben übrigens den ganzen riesigen und schweren Scheiß fast alleine die vier Stockwerke via Treppe hochgeschafft!
Letztendlich haben wir trotz Regen und Winzaufzug und überhaupt ein turbomäßiges Tempo drauf gehabt: Um 15 Uhr war die ganze Chose gebongt und alles in der Bude drin. Die Helfer haben sich dann nach und nach ihrem Heim und ihrer Dusche zugewandt und Arnold, Steffi & ich haben uns meinen Schrank und das Bett vorgenommen. Steffi hat denn nach Anziehen der letzten Schraube und Draufschmeißen der Matratze auch keine 3 Sekunden gebraucht, um sich ganz heimisch zu fühlen:
Hiernach gabs dann zur Belohnung erstmal eine ausführliche Dusche. Mit mir.
Abends sind dann die meisten Helfer auch mehr oder weniger pünktlich zum Pokern erschienen. Bilder hiervon, sowie ein paar aktuelle von der Bude gibts in den nächsten Tagen. Ja Pinky, echt ehrlich!
Hier mal ein ganz fettes
DANKESCHÖN
an alle, die meine Möbel und mein Gestresse vorgestern nicht nur überlebt, sondern auch ertragen haben! Ohne Euch hätte das lange nicht so doll geklappt! Wenn IHR mal umzieht, bin ich sicher im Urlaub oder krank oder beim Friseur natürlich für Euch da!
24. August 2009 um 17:23:38
Glückwunsch!
Das letzte Bild ist toll
D
25. August 2009 um 16:07:42
Ich wäre ja dafür, dass ihr, wenn ihr mal fertig seid mit auspacken und einrichten, eine WG-Website macht. Mit Gemeinschaftsblog, Bildergalerie, Webcam, justin.tv, etc. pp.
Und VR-Panorama
26. August 2009 um 09:10:04
LOL .. yeah.. die Reality Internet Männer-WG Show… sehr geil… neee nee nee.. wird doch auch nur in China dann verboten
29. August 2009 um 13:44:27
Wie siehts denn jetzt aus, so nach einer Woche? Kartons asugeräumt, Möbel aufgebaut, Leinwand Beamer Problem gelöst?
23. Juli 2010 um 13:27:43
[...] Das Wetter ist gut. Kalt, grau, aber kein Regen. Wobei wir Umzug bei Regen ja schon können. [...]