Was man morgens auch nicht gerne realisiert: Daß einem zum BRK-Dienst etwas dazwischengekommen ist und man vergessen hat, den Wachverteiler rechtzeitig zu informieren. In der Folge sind nun 5 Leute sauer auf mich. Der Wachverteiler, der Wachleiter und drei Leute, die ich im K-Sanka hätte fahren sollen. Sorry.
Warum zum Teufel musste ich eigentlich nach München ziehen, in die Schweinegrippenhochburg Deutschlands?
Jetzt hat der Schwinneschnuppn auch meinen Auftraggeber erreicht. Seitn paar Stunden gibts dazu im Intranet des Betriebs einen ausführlichen Artikel mit verbindlichen Arbeitsanweisungen für alle Festangestellten: Regelmäßig Lüften, keine Hände mehr schütteln, auf Meetings verzichten, Hygiene, bla, etc. pp.
Hätte ich mal nicht die Impftermine vom Roten Kreuz verbaselt, die ich als Risikogruppe “Medizinisches Personal” hätte wahrnehmen können!
Andererseits hatte ich vor einigen Wochen schon sehr engen Kontakt zu jemandem, der vermutet den Schwinneschnuppen hatte (zumindest ne Kollegin). Zu der Zeit hatte ich ab und an mal trockenen Hals und so ein “uh ich werd krank”-Gefühl, das ich jedoch beides mit Paracetamol und heißem Bad eindämmen konnte.
JAWOLL, ICH BIN IMMUN!!!11elf
Naja, bringt mir nur leider auch nix. Denn ohne Infektion gibts auch keine Antikörper.
Gestern im Nationaltheater lief eine … sagen wir mal MODERNE Inszenierung von dem Herrn Verdi seiner Oper AIDA.
Da es meine erste Aida-Aufführung war, habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten, aber ich als Opern-Amateur würde diese Inszenierung, die sehr viele moderne und in meinen Augen sogar einige postmoderne Elemente enthielt, durchaus als gelungen betrachten. Die Qualität der Sänger/innen war für mein ungeschultes und -geübtes Ohr ebenfalls einwandfrei, das selbe gilt für das Orchester.
Da es sich bei der Aida ja um eine italienische Oper handelt, war es sehr praktisch, daß die wichtigsten Schlüsselsätze Untertitel-like über die Bühne geblendet wurden. Konnte man zeitweise n Büschen schwer lesen.
Leider war für mich die Vorstellung mitten im dritten Akt vorbei, als eine Frau drei Sitze neben mir auf Grund der extrem miesen warmen Luft im Saal einen Kreislaufzusammenbruch hatte – das restliche Stück habe ich in der Sanitätswache verbracht.
Fand ich dann insofern schon ein bißchen schade, denn nachdem ich während des ersten Akts noch gehörig mit Müdigkeit zu kämpfen hatte, hat sich im weiteren Verlauf ernsthaftes Interesse und Begeisterung für die Story und Inszenierung bei mir geregt.
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