Dez 17

Weia weia…

Wieder in der Kategorie “Traurig, aber wahr”:

Ich installiere gerade ein bißchen an unserer “Wohnzimmer Surf Station” und packe My Media System drauf, da wir momentan keinen anderen Streaming-Client dort haben (außer meinem Fernseher, der aber mit diversen frei erhältlichen AV-Servern nicht zusammenarbeiten möchte).

Beim herunterladen der Pakete denk ich mir noch “fuuu, büschn langsam… die Ubuntu-Repos sind doch sonst so flott..?!”. Bis ich darauf komme, daß das alte Notebook nur ne 802.11b-Karte drin hat und mit <= 11Mbit durch die Wohnung wurstelt. Da hilft auch das schnellste VDSL50 nüscht. ;)

Dez 14

Sooo sieht das aus, wenn demScroob sein RAID-Controller morgens wie irre piept und der Herr dringend nen Lüfter tauschen muß:

1: kaputter Lüfter.
2: Gehäuse, in dem neuer Lüfter schon drin is.

Mmmh… vllt. sollte ich mal nen fsck-Cron einrichten… home ging ja noch… aber /srv hat über ne Stunde zum Checken gebraucht… :-/

(ja, den bösen Error da oben hab ich gesehen. Der is aber eigentlich gar net schlümm…)

So… wenigstens is der Server nu mal wieder entstaubt. Und nen neuen Kernel hab ich vorm Runterfahren auch noch schnell installiert. :D

Apr 20

Gerade von meinem RAID-Controller eine Mail erhalten, daß mein RAID1-Array out of sync ist, daß es NICHT wiederhergestellt werden konnte und daß IRGENDWAS mit der einen Platte los sein soll.

Ist n super Zeitpunkt dafür, da ich gerade beim Kunden sitze und nicht wegkann. Aber ich hab mal grade alles aus dem gesamten Array gebackupt (oder heißt es gebackupped? Denglisch ist teilweise noch komplizierter als eine der Sprachen für sich…).

Gut: Die Datenmenge beträgt nur ca. 70 GB, war also schnell gesichert (ha, Denglisch ausgetrickst!).

Schlecht: Es handelt sich dabei um sämtliche User- und ein Großteil der Systemdaten des Servers.

Praktisch: Die Userdaten weren sowieso wöchentlich gesichert.

Nachher gleich ma schauen, ob sich ggfs. nurn Kabel gelockert hat oder so. Falls nicht, liegt eine Ersatzplatte innerhalb von 48h bei mir aufm Schreibtisch. Dafür geht danach das Gerenne mit Alternate los. Die Platte ist nämlich nicht mal ein Jahr alt.

Nachtrag:
An alle, die irgendwelche persönlichen Daten auf meinem Server liegen haben: Es ist alles in Ordnung! Es sind und werden keine Daten verloren gehen! Im schlimmsten Fall (die eine Platte IST gecrashed UND die zweite Platte crashed, BEVOR die erste ersetzt werden kann) sind sie für ca. 1-2 Tage nicht zugänglich.

Feb 18

Hallo und willkommen zu unserer aktuellen Nerd-Runde.

Für alle Nicht-Nerds eine kurze Erklärung zum Unix-Timestamp: Dieser wird in der Software-Entwicklung sowie in der “Entwicklung-Light” (Scripting) häufig verwendet, um ein bestimmtes Datum samt Uhrzeit darzustellen. Dieser Timestamp besteht aus Ganzzahlen (Integer), die die Sekunden angeben, die seit dem 01.01.1970 00:00:00 Uhr vergangen sind. (Deshalb zeigen übrigens oft auch viele Rechner nach einer vollständigen Stromtrennung dieses Datum an.)

Wie ich soeben erfahren habe, hatten wir vor kurzem einen witzigen Timestamp. Und zwar waren dieses Jahr am Valentinstag, genauer: am 14.02.2009 um 12:31:30 exakt 1234567890 Sekunden seit dem 01.01.1970 vergangen.

Naja, wen’s interessiert. Ich war knapp zu spät, jetzt sinds bereits 1234954450 Sekunden… :(

Sep 10

Muahaha! Geiler Artikel über einen Test von Windows XP nach Linux-Kriterien. Leider sehr kurz, und irgendwie hat man wohl vergessen, auf den fehlenden Paketmanager näher einzugehen.

http://www.linux-user.de/ausgabe/2002/09/085-xp-test/ (jaja, schon älter…

Aug 22

…isses gekommen, mein neues Servergehäuse *streichel*

Bastelstunde heute abend!

Jul 29

Mmmmh… wie ich bloggte, hat ja neulich ein Stromausfall die Uptime meiner Server drastisch reduziert. Bei der Windows-Kiste eher marginal (paar Monate), aber der Linux-Server lief fast ein Jahr. Das wurmt.

Weiterhin hat sich die Windows-Kiste beim Runter- oder Hochfahren glatt von einer Festplatte verabschiedet. War zum Glück ne Systemplatte. Warum Glück? Die steckte in einem Hardware-RAID 1. Neue Platte rein, Mirror Array repliziert und weiter gings.

Allerdings hat die Mühle seit der Umstellung aller Serverdienste auf Linux spätestens seit der Einstellung von TV-Freaks.to jegliche Daseinsberechtigung verloren. Erste Tests mit einem webbasierten Torrentsystem hatte ich eh schon unter Linux laufen. Naja, wenigstens lade ich jetzt keine illegalen Inhalte mehr runter. Aber wenn bald (in 5 Wochen *freu*) VDSL bei mir an die Telefonbuchse klopft, will ich das neueste Ubuntu DVD-Image in 10 Minuten bei mir auf der Platte liegen haben! Und dafür wird kein einzelner Server schnell genug sein.

Aja, aber zum eigentlichen Thema: neuer Server steht an! Ich schustere gerade schon ein bißchen Hardware auf meine Alternate-B2B-Wunschliste. Definitiv werden folgende Komponenten enthalten sein:

  • 19″-Serverschrank 9HE
  • entsprechendes Gehäuse 3HE
  • RAID 5 Controller
  • 3x 750GB + 1x Spare
  • 2GB Arbeitsspeicher

Bin mal gespannt, wohin mich das monetär führen wird. Ggfs. dauerts mit der Anschaffung noch 1-2 Monate. :D

Jul 22

Jetzt wollte ich gerade den Beitrag meines Gastbloggers Peter Lustig kommentieren – und bekomme nen Out Of Memory-Error. Wtf..?! Hatte ich doch neulich erst. Mal den kompetenten heXoNet-Support anrufen.

Aha. Apeicher voll. Ja, das hatte mir PHP schon verraten. Aber wtf..?! wieso?! weshalb?! warum?!

Aha aha, vServer Entry. 100MB RAM. Mmmh…

30585 mysql 16 0 142m 20m 5328 S 0 0.3 0:44.47 mysqld
5231 root 16 0 63484 17m 2812 S 0 0.3 1:25.44 python
17965 www-data 16 0 33268 17m 4268 S 0 0.3 0:21.93 apache2
23935 www-data 15 0 32256 16m 4520 S 0 0.3 0:21.51 apache2
24323 www-data 16 0 32280 16m 4388 S 0 0.3 0:06.05 apache2
25986 www-data 15 0 32248 16m 4264 S 0 0.3 0:05.38 apache2
29901 www-data 16 0 29304 14m 4404 S 0 0.2 0:15.10 apache2

…und das sind nur die ersten 7 Zeilen… Also fluggs ein Upgrade geordert. Und, tolle Sache, schon nach 10 Minuten kam die Rückmeldung per Jabber (glücklicherweise gab der Jabber-Daemon noch ne Response ;) ), daß mein Server geupgraded sei. Jetzt habe ich einen dServer mit 1 GHz CPU und 512 MB RAM (1536 MB burstable) – sollte für meine nächsten Geschichten reichen.

Jun 05

Sor. Der Tekkie war grad da und hat mir ein neues Mainboard eingebaut. Nach kurzen Schwierigkeiten (wo ist eth0? Ah, weg. Gibt jetzt eth1.) läuft soweit auch wieder fast alles – einige kleine Korrektoren werden für Linux nötig sein, aber hardwaretechnisch hat der Junge seine Sache gut gemacht.

Das hier ist übrigens der defekte Übeltäter:

@Harse: Guck mal, pinker Prozessorsockel! :D

Mai 29

Eeeeendlich!

Schmerzlich vermisst hatte ich bisher unter Windows, was bei Linux/Unix schon seit Jahrzehnten zur Tagesordnung gehört: Copy & Paste nur per Maustaste, ohne lästiges Kontextmenü oder Tastaturkürzel.

Nachdem mehrere Recherchen bereits erfolglos verliefen, habe ich nun endlich ein Tool gefunden, das dieses Verhalten emuliert. Nicht ganz so schön, wie unter Linux, aber schon enorm hilfreich.

Vor allem wenn man regelmäßig mit beiden Betriebssystemen arbeitet und nicht immer zu 100% voll da ist (kommt bei mir öfter vor *fg*), passiert es oft, daß man bspw. genau obige Funktion in Windows durchführen möchte und erst nach 1-2 Sekunden merkt, daß das gar nciht gehen KANN.

Banale Geschichte, aber wenn man so ein effektiver Mensch ist, wie ich es bin, kann das schonmal den Schnitt runterziehen, wenn man zwischendurch öfter mal Strg-C und Strg-V drücken muss. Das ist jetzt Vergangenheit, dank True.X-Mouse.Gizmo-1.4.

Apr 24

Die wenigsten Selbständigen kommen um eine gescheite Warenwirtschafts- und Fakturierungssoftware herum. So auch ich. Aus meinen Erfahrungen bei diversen anderen Firmen, sowie Empfehlungen von Bekannten, landete ich schließlich bei Lexware faktura+auftrag plus. Tolles Programm, in seinem (preislichen) Rahmen bot es mir genau die Features und Usability, die ich täglich so brauche.

Leider fand ich seinerzeit kein adäquates Buchhaltungsprogramm für Linux, also ran an den Speck und her mit der Lexware. Doch seit auch mein Dell XPS muckenfrei unter Linux schnurrt, gibt es für mich faktisch keinen Grund mehr, auf irgendeinem meiner Rechner Windows zu booten. Naja, außer zu den seltenen Anlässen, zu denen ich ein Spiel zocke, dessen Fangemeinde und Lizendbedingungen keine Linux-Portierung gestattet.

Also Wine installiert und gib ihm. Gab ich, gab aber natürlich nix. Also gab ich bei Google gas und Google gab mir eine Relevanzrückkopplung in Form eines Lexware-Forums, in denen sich schon seit einem guten Jahr Lexware-Kunden mit selbsternannten Hilfssupportern des “Team Sonderhomepage” gegenseitig um die Wette Galle geifern. (Ich muß gerade an Heinz’ Ehrhardts bekannten G-Sketch denken…)

Jedenfalls trifft hier die Linux-Gemeinde mit schießwütigen Speer-Panzern auf die titaniumverstärkte Mauer des Microsoft’schen Logos. Die Argumente sprechen meiner Meinung nach eindeutig für Erstere, vor allem da die hanebüchenen (und falschen) Behauptungen der Sonderschulenteam-Sherriffs einfach ziemlicher Blödsinn sind.

Wer viel Zeit hat, lese hier.

Genug gehört, greife Gewehr!