Hardware-Historie, Teil 1: 1993
Sooo, dann wollmer mal schauen, ob ich noch alles zusammenkriege…
Angefangen hat alles 1993 mit einem gebrauchten geschenkten Schneider Amstrad PC 1640 aus dem Jahre 1987. (der auf dem Bild ist nicht meiner, aber genau so sah er aus).
Mittels einer mir (damals) nicht näher bekannten Komprimierungstechnologie war die Kapazität der internen 20MB Festplatte auf sagenhafte 40MB gesteigert worden. Ansonsten war die gute betagte Gurke auch schon zur damaligen Zeit kein Glanzstück mehr. Vor allem war sie absolut inkompatibel zu den damaligen Geräten meiner Freunde. Während die mit 3,5″ und 1,44 MB High Density ihre Daten austauschten, war das Maximum bei mir eine mit FrogCopy auf 880kB hochgezüchtete 5,25″-Scheibe in weicher Hülle.
Dank EGA-Grafik war auch nix mit dem damaligen Straßenfeger Simcity 2000 zu holen. Ich erinnere mich aber noch an ein antikes Straßenrennen-Spiel namens “Hot Rod”. Durch eine irgendwoher organisierte Software für Videotheken war ich immerhin in der Lage, die 8MHz 8086-CPU dazu zu bewegen, meine Videosammlung zu erfassen. Dank vieler Experimente und damaliger Unerfahrenheit verlor ich jedoch bereits nach einigen Monaten alle meine Daten inklusive Laufwerkskomprimierung und musste fortan mit den ursprünglichen 20MB Festplattenkapazität auskommen.
Zusammenfassung:
| Bezeichnung | Schneider Amstrad PC1640 |
| Baujahr | 1987 |
| Prozessor | 8MHz 8086 16bit |
| Arbeitsspeicher | 640 kB RAM, 40kB ROM |
| Grafik | EGA, 4 Farben, 32kB Speicher |
| Festplatte | 20 MB |
| Wechselmedien | Diskette: 5,25″ 320kB |
| Gehäuse | Desktop |
| Monitor | 14″ CRT EGA |
| Tastatur & Maus | 84 Tasten, 2-Tasten Ballmaus |
| Betriebssysteme | DOS 3.2 + GEM, DOS 4.01, DOS 5.0 (inkl. DOS-Shell!) |
| Software | GEM (GUI, Konkurrenzprodukt zu Windows 2.0) GS-Adressen (Adressverwaltung), Irgensone Textverarbeitung, in der ich nur mit ASCII-Zeichen super geile Tabellen erstellt hatte! |
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